Loorbeerblätter

Loorbeerblätter sind ein Gewürz aus der Gattung der Lorbeeren, das auch als Heilpflanze dient.
Der Name kommt aus dem mittelhochdeutschen „Lorber“ und zählt zur Klasse der Bedecktsamer. Die Loorbeeren entfalten ihr Aroma besser beim Kochen, wenn man sie vorher einreißt. Besonders bei Rotkraut werden zur Geschmacksentfaltung Loorbeerblätter mit in den Kochtopf gegeben und kurz vor dem Servieren wieder aus dem Topf herausgenommen.
Frische Blätter halten sich länger und werden in ein Tuch eingewickelt, so halten sie sich einige Wochen im Kühlschrank. Der getrocknete Loorbeer muss zudem luftdicht, abgedunkelt und trocken gelagert werden, damit die Blätter lange frisch bleiben und sich gut halten. Loorbeerbläter sind zäh und bitter, also sollte man sie nicht essen, sie sind tatsächlich nur ein Geschmacksverstärker.
Ein besonderes Gewürz.
Verwendet werden die Blätter bei Suppen und Eintöpfen, aber auch zum Würzen von Gurken und Heringen. Des Weiteren werden sie als optimaler Bestandteil innerhalb der polnische Küche genutzt.
Des Weiteren sollte man nicht nur an den Geschmack denken, sondern auch an das gute Loorbeeröl, das aus den Blättern gewonnen wird. Es hilft bei Prellungen, Verstauchungen und Rheuma sowie Hämatomen. Im Mittelalter wurde der Loorbeer als Heilmittel gegen die Pest angewandt und stand im Ruf, vor Zauber und auch vor Feuer schützen zu können.

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